Fuchsfeuer, sanft schwebend

Fuchsfeuer, sanft schwebend

Foxfire Fluffy
Single2026
Im Schatten eines Torii-Tors, wo zinnoberrote Laternen sich wiegen, weint das Neon in die Nacht. Angelockt vom Lächeln einer Fuchsmaske, verstrickt sich die Protagonistin in süße Lügen und einen schwarz-roten Faden. „Fuchsfeuer“ ist ein düsterer J-Pop-Song, der von einer traditionell japanischen Aura umhüllt ist. Phrasen, die wie Fuchsfeuer erlöschen und wieder aufleuchten, hallen nach und fangen das Gefühl ein, wie eine gefährliche Liebe sich in einen Fluch verwandelt. Doch am Ende ist es ein Lied darüber, sich selbst zurückzugewinnen, indem selbst der Schmerz zu einem Segen gemacht und die Nacht durchquert wird.

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Songtext (Japanisch)

朱の提灯 逆さにゆらり 鳥居の隙間 ネオンが泣いた 狐面の笑み 触れない距離で 「帰れ」と囁き 私を誘う 鈴の音 遅れて胸に落ちる 嘘の甘さが 指を縛る 結び目ほどいて もう一度結ぶ 逃げ道だけを 丁寧に消す 狐火 ふわり ふわり 消えて まだ灯る あなたの影に 私は溺れて 黒い紅糸 ほどけないまま 今夜だけって 何度も言って 朝を遠ざける 護符を裏返す 罪の合図 濡れた袖口 触れたら熱い 優しい言葉は 刃の形 笑うほど 痛みが甘い 影が伸びるほど 近づくほど 吐息は白いのに 心は紅 名を隠したまま 息を盗んで 誓いをさらって 消えないで 狐火 ふわり ふわり 消えて まだ灯る あなたの嘘でも 私は欲しくて 黒い紅糸 ほどけないまま 「もういい」なんて 言えないままで 闇を飾ってる 救いの形を 探すふりして 壊れる音だけ 聴いていた 愛なら綺麗に 終われるはずで 終われないから それが愛だと 狐面の奥で 泣いてるのは きっと私の方 狐火 ふわり ふわり 消えて まだ灯る あなたの影から 私はほどける 黒い紅糸 結び直すたび 痛みさえ いま 祝福にして 夜を越えていく

Übersetzung

Zinnoberrote Laternen wiegen sich kopfüber Durch die Spalten des Torii-Tors weinte das Neon Das Lächeln der Fuchsmaske, in unberührbarer Distanz Flüstert „Geh heim“ und lockt mich doch an Der Klang der Glocke fällt verzögert in meine Brust Die Süße der Lüge fesselt meine Finger Ich löse den Knoten, nur um ihn neu zu binden Und verwische sorgfältig jeden Fluchtweg Fuchsfeuer, schweben, schweben sanft Verlöschen, nur um wieder aufzuleuchten In deinem Schatten ertrinke ich Der schwarz-rote Faden bleibt ungelöst Ich sage immer wieder: „Nur für diese Nacht“ Und dränge den Morgen weit fort Den Talisman umzudrehen, ein Zeichen der Sünde Die feuchten Ärmelenden, bei Berührung so heiß Sanfte Worte haben die Form einer Klinge Je mehr ich lächle, desto süßer wird der Schmerz Je länger die Schatten wachsen, desto näher wir uns kommen Der Atem ist weiß, doch das Herz blüht rot Mit verborgenem Namen stiehlst du meinen Atem Nimm den Schwur mit dir, doch verschwinde nicht Fuchsfeuer, schweben, schweben sanft Verlöschen, nur um wieder aufzuleuchten Selbst deine Lügen begehre ich Der schwarz-rote Faden bleibt ungelöst Unfähig jemals zu sagen: „Es reicht“ Schmücke ich stattdessen die Dunkelheit Ich tat so, als suchte ich die Form der Erlösung Und lauschte doch nur dem Klang des Zerbrechens Wäre es Liebe, müsste sie in Schönheit enden Weil sie nicht enden kann, gerade das ist Liebe Wer hinter der Fuchsmaske weint Das bin sicherlich ich selbst Fuchsfeuer, schweben, schweben sanft Verlöschen, nur um wieder aufzuleuchten Aus deinem Schatten löse ich mich endlich Immer wenn ich den schwarz-roten Faden neu knüpfe Mache ich nun selbst den Schmerz zum Segen Und durchquere die Nacht