
Mythologie
mythology
Single2025
„Mythologie“ ist ein heiliger und wunderschöner Dark-Pop-Song, der die Suche nach dem verlorenen Licht und die Reise zum eigenen wahren Ich beschreibt.
Ein Licht, das tief hinter dem Schleier der Ewigkeit erwacht, ein rufendes Gebet und der Moment, in dem sich Vergangenheit und Zukunft kreuzen – eine epische, fantastische Welt entfaltet sich, als würde man durch eine alte Legende reisen. Selbst wenn ein gebrochener Flügel abfällt, wird das verbleibende Licht zu einem Pfad, der in das „erste Kapitel“ führt, das von niemandem geschrieben wurde. Ein Lied, das leise und flüchtig, doch zugleich stark ist, und einen wunderschönen Nachklang hinterlässt.
MUSIC VIDEO
Songtext (Japanisch)
遠い祈りが 風に溶けて
まだ誰も触れたことのない空へ昇る
眠れる森がひそやかに揺れ
影の奥で 光が産声を上げる
古い石碑のひび割れに
封じられた名前が脈を打つ
「目覚めよ」と呼びかけるのは
私の奥に眠る もう一つの魂
失われた時の砂が
掌から零れ落ちても
永遠の帳だけが
静かに未来を照らす
神話の中で生まれた声が
祈りのように世界を染める
滅びの向こうで咲いた願いは
誰にも消せない光となる
運命の川を越えたとき
私だけの始まりの章が開く
月の雫をすくい上げて
白い川へ落とせば響く波紋
揺らめく影が形づくるのは
過去でも未来でもない真実
閉ざされた扉の向こうで
背中を押した微かな祈り
呼ばれるまま進めば
聖なる薄暗がりが道を広げる
涙が溶かした弱さの奥で
名もなき勇気が息をする
その微かな光こそが
私を導く灯火になった
神話の中で拾った祈りが
沈んでいた色に息を吹き返す
壊れた羽が落ちてもなお
残された光は進む道になる
終わりと始まりが重なる場所
そこで私は生まれ変わる
深い深い影の聖域で
誰かの微笑みが揺らめいた
「戻らなくていい」と響く声
優しくて どこか神々しい
永遠の帳がほどけゆく
光が眠っていた地平線へ
私の鼓動が描き出す空へ
羽ばたくように身体が浮かぶ
滅びの中で守り抜いた希望が
物語を神々しく染めていく
ひと筋の風が 頬を撫でる
それは新たな 神話の扉の音
Übersetzung
Ein fernes Gebet verschmilzt mit dem Wind
Steigt in einen Himmel auf, den noch niemand berührt hat
Der schlafende Wald rauscht im Verborgenen
Tief im Schatten stößt das Licht seinen ersten Schrei aus
In den Rissen einer alten Steintafel
Beginnt ein versiegelter Name zu pulsieren
Wer „Erwache“ ruft,
Ist eine andere Seele, die tief in mir ruht
Selbst wenn der Sand der verlorenen Zeit
Aus meinen Handflächen rinnt,
Wird nur der Schleier der Ewigkeit
Leise die Zukunft erhellen
Eine Stimme, geboren im Mythos,
Färbt die Welt wie ein Gebet
Ein Wunsch, der jenseits des Verderbens erblühte,
Wird zu einem Licht, das niemand auslöschen kann
Wenn ich den Fluss des Schicksals überquere,
Öffnet sich das erste Kapitel, das nur mir allein gehört
Ich schöpfe einen Tropfen des Mondes,
Lasse ihn in den weißen Fluss fallen, und Wellen erklingen
Was diese flackernden Schatten formen,
Ist eine Wahrheit, weder Vergangenheit noch Zukunft
Jenseits der verschlossenen Tür,
Ein leises Gebet, das mich sanft vorwärts drängte
Wenn ich dem Ruf folgend voranschreite,
Öffnet das heilige Halbdunkel den Weg
Tief unter der Schwäche, die meine Tränen auflösten,
Atmet ein namenloser Mut
Genau dieses zarte Leuchten
Wurde zur Flamme, die mich führt
Das Gebet, das ich im Mythos fand,
Haucht den versunkenen Farben wieder Leben ein
Selbst wenn ein gebrochener Flügel herabfällt,
Wird das verbleibende Licht zum Weg vorwärts
An dem Ort, wo sich Ende und Anfang überschneiden,
Dort werde ich neu geboren
Im tiefsten Heiligtum der Schatten
Flackerte das Lächeln von jemandem
„Du musst nicht umkehren“, hallt eine Stimme,
So zärtlich und doch irgendwie göttlich
Der Schleier der Ewigkeit löst sich
Hin zum Horizont, wo einst das Licht schlief
In den Himmel, den mein Herzschlag malt,
Schwebt mein Körper, als breite er die Flügel aus
Die Hoffnung, die ich im Verderben bewahrte,
Färbt diese Geschichte in ein göttliches Licht
Ein einziger Windhauch streicht über meine Wange,
Das ist der Klang der Tür zu einem neuen Mythos