
Der Weg, auf dem Gott wohnt
The path where God resides
Single2026
Allein den Schreinpfad nach dem Regen entlanggehend, geleitet vom Schatten eines Torii und dem Klang von Glocken, holt man sich einen fast verlorenen Wunsch zurück.
„Der Weg, auf dem die Götter weilen“ ist eine Ballade im traditionellen japanischen Stil, in der inmitten der Stille eine starke Entschlossenheit aufleuchtet. Klavier und Streicher schmiegen sich an die traditionellen Klänge von Koto und Shakuhachi und entfalten sich im Refrain zu großer Weite. Es ist ein Lied, das die Geschichte von Reinigung und Wiedergeburt – durch die Dunkelheit hindurch bis zu der Erkenntnis, dass „das Licht im Herzen liegt“ – auf einer sanften, aber würdevollen Melodie ausdrückt.
MUSIC VIDEO
Songtext (Japanisch)
雨上がりの参道を 一人歩く
濡れた石畳に 空が映る
鳥居の影が 心を鎮め
耳もとで 鈴の音がほどけてく
手を合わせるふりじゃなくて
今の息を 確かめる
怖さはまだ消えないけど
この道が 私を呼ぶ
神の宿る道を進む
暗闇の中で 光を探す
涙の跡も 祈りに変えて
朝へと繋ぐ 今ここから
街のざわめきに 紛れた日々
優しさだけが こぼれ落ちた
水の冷たさが 掌を覚まし
忘れた願いが そっと戻る
揺れるのは心じゃなくて
迷いを手放す前触れ
信じることを怖がらず
ひと足ずつ進む
神の宿る道は続く
傷ついたままでも いいと歌う
答えはいつも ここにあった
朝へと開く 今ここから
跪くほど強くなくて
叫ぶほど上手くもない
それでも守りたいと願う
その命の温もりを
神の宿る道を選ぶ
静けさの中で 守ると誓う
光は外じゃなく 胸に
朝へと繋ぐ 今ここから
Übersetzung
Allein gehe ich den Schreinpfad nach dem Regen
Der Himmel spiegelt sich auf dem nassen Steinpflaster
Der Schatten des Torii beruhigt mein Herz
An meinem Ohr löst sich sanft der Klang der Glocke
Ich falte die Hände nicht nur zum Schein
Ich spüre bewusst meinen Atem im Jetzt
Die Angst ist noch nicht ganz verflogen, doch
Dieser Weg ruft nach mir
Ich gehe den Weg, auf dem die Götter weilen
In der Dunkelheit suche ich nach Licht
Verwandle selbst Tränenspuren in ein Gebet
Knüpfe ein Band zum Morgen, von hier und jetzt
Tage, die im Lärm der Stadt untergingen
Nur die Güte entglitt mir und fiel herab
Die Kälte des Wassers weckt meine Handflächen
Und ein vergessener Wunsch kehrt sanft zurück
Nicht mein Herz ist es, das zittert
Sondern ein Zeichen, dass ich die Zweifel loslasse
Ohne Angst davor, zu glauben
Gehe ich Schritt für Schritt voran
Der Weg, auf dem die Götter weilen, geht weiter
Singt, dass es in Ordnung ist, verwundet zu bleiben
Die Antwort war immer schon hier
Öffnet sich dem Morgen, von hier und jetzt
Nicht stark genug, um niederzuknien
Nicht geschickt genug, um laut zu schreien
Und doch bete ich, sie zu beschützen
Die Wärme dieses Lebens
Ich wähle den Weg, auf dem die Götter weilen
In der Stille schwöre ich, sie zu bewahren
Das Licht ist nicht draußen, sondern im Herzen
Knüpfe ein Band zum Morgen, von hier und jetzt